Große Bühne für die 7.22: Mit ihrem Musical „Dädalus und Ikara“ begeisterte die Klasse beim Arbeitstreffen Schultheater 2026 das Publikum in der „Pumpe“.
Auf einer professionellen Bühne zu stehen, von ausgebildeten Technikern betreut zu werden und vor Publikum aus allen Bezirken der Stadt zu spielen, das ist schon eine tolle Sache.
Um das einmal erleben zu können, meldete sich die 7.22 in diesem Jahr mit ihrem Musical „Dädalus und Ikara“ zum Arbeitstreffen Schultheater an. Und tatsächlich wurde die Klasse – wenn auch erst im Nachrückverfahren – berücksichtigt.
Herr Belsan und Herr Wießner-Drude hatten das Stück mit der damaligen 6.22 im letzten Sommer inszeniert und es wäre doch schade gewesen, wenn eine Produktion, die so viel Zeit und Mühe gekostet hat, nur einmal zu sehen gewesen wäre.
Also wurde wieder fleißig geprobt, da natürlich Vieles in Vergessenheit geraten war. Zudem waren inzwischen sieben neue Mitschüler hinzugekommen, die erst einmal alle Songs lernen und in das Stück integriert werden mussten. Ganz besonderen Eifer zeigte dabei Ben Lehmann. Als die Schauspielerin des Minotaurus kurzfristig ausfiel, sprang er ohne zu zögern ein und verkörperte das Monster mit großem Enthusiasmus.
Am 10. März war es dann so weit. Es ging zum Theater und Jugendkulturzentrum „Pumpe“ in der Lützowstraße im Bezirk Tiergarten. Dort bekam die Klasse einen eigenen Raum für ihre Garderobe. Außerdem war die Bühne zwei Stunden lang für die Schülerinnen und Schüler reserviert. So konnte alles in Ruhe noch einmal geprobt und mit der Technik abgesprochen werden. Danach gab es eine Stunde Pause, bevor es ernst wurde. Der Zuschauerraum war mit ca. 200 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Aber obwohl bestimmt der eine oder andere Lampenfieber hatte, zeigten sich alle Mitwirkenden von ihrer besten Seite und das Stück ging reibungslos über die Bühne. Das Publikum bedankte sich mit viel Applaus und für alle, die auf der Bühne gestanden hatten, gab es noch etwas zum Naschen.
Anschließend wurde eine Nachbesprechung angeboten. Diese war getrennt, einerseits für die Schülerinnen und Schüler und andererseits für die Lehrer.
Besonders beeindruckt zeigten sich dabei die Vertreter der anderen teilnehmenden Schulen, dass eine Klasse es ohne fremde Hilfe geschafft hat, ein Musical mit Live-Musik so überzeugend auf die Bühne zu bringen. Außerdem gab es noch wertvolle Tipps, vor allem bezüglich der Kostümierung und der Verzahnung der gespielten Szenen und der Songs.
Insgesamt war es ein großartiges Erlebnis und eine wunderbare Belohnung für die vorangegangenen Anstrengungen.
C. Wießner-Drude














