Mathematisches Profil

Profil Mathematik und Informatik

Im Schuljahr 2011/2012 wurde an der Gustav-Heinemann-Schule ein mathematischer Zug eingerichtet. Diese Profilbildung soll die Fächer Mathematik und Informatik stärken und sich in der Wahl entsprechender Abiturfächer niederschlagen.

Mit der Einführung dieses Zuges wird der Notwendigkeit Rechnung getragen, dass Deutschland in diesen Fächern langfristig möglichst viele hochqualifizierte Menschen benötigt. Der Mangel an Studienanfängern in diesen Bereichen einerseits und die hohe Abbrecherquote andererseits lassen auf eine ungenügende Vorbereitung in der Schule schließen.

Die Schüler des mathematischen Zuges haben vier Stunden Mathematik pro Woche im Klassenverband. Sie werden dort nach einem erweiterten Rahmenlehrplan unterrichtet, in dem die Inhalte über den normalen Rahmenlehrplan hinausgehen und von höherem Schwierigkeitsgrad sind. Verknüpfungen mit anderen Fächern, aber auch philosophische und historische Aspekte der Mathematik werden in Projekten erfahrbar gemacht.

Die Schüler haben zusätzlich zwei Stunden rechnergestützten Mathematikunterricht. Hier werden mathematische Probleme mit Hilfe von Standardprogrammen (z. B. Tabellenkalkulationsprogrammen) bearbeitet. Ebenso ist der Einsatz einer Programmiersprache zum Lösen mathematischer Probleme vorgesehen. Schwerpunktmäßig wird in diesen Unterrichtsstunden der Rechner als Hilfsmittel eingesetzt; die Behandlung mathematischer Fragestellungen mit Relevanz für die Informatik steht dabei im Vordergrund. Die Schüler des mathematischen Zuges werden auch in den naturwissenschaftlichen Fächern in einer gemeinsamen Lerngruppe lernen, so dass dort die erweiterten mathematischen und technischen Kenntnisse zum Tragen kommen und naturwissenschaftliche Kompetenzen auf einem höheren Niveau erreicht werden.

Dieses Modell der Stundenverteilung ist für die Jahrgänge 7 und 8 vorgesehen. In den Klassen 9 und 10 sollen die Schüler dann Mathematik oder Informatik als Wahlpflichtfach wählen.